DGS 2018 Göttingen

In der Zeit vom 24.-28. September 2018 stand wieder der DGS Kongress auf der (Arbeits)Agenda. Der Kongress stand unter dem Titel „Komplexe Dynamiken – Globaler und Lokaler Entwicklungen“ und fand an der Universität Göttingen statt. Gefühlt waren es irgendwie weniger Teilnehmer als vor zwei Jahren in Bamberg und irgendwie war die Veranstaltung nicht so cosy; aber dafür waren die Beiträge sehr interessant.

Neben einem lehrreichen Workshop konnte ich im Bereich Arbeits- und Industriesoziologie sowie der Bildungssoziologie an sehr interessanten und durchdachten Vorträgen teilnehmen. Auffällig war für mich, dass sich die Art der Präsentationen sehr gewandelt haben. Ein Teil der Präsentationen waren noch klassisch und eher textlastig; ein Großteil aber auch bildgewaltig und eher auf „Wortaussagen“ fokussiert, welche dann erklärt wurden.

Für den von mir besuchten Bereich der Arbeitsmarktforschung (und der Forschung im Bereich der Arbeit, insbesondere von IT-Fachkräften) zeigte sich, dass agiles Arbeiten sich immer stärker in allen Arbeitsbereichen durchsetzt und der Wandel zu einer Netzwerkgesellschaft weiter vonstatten geht.

Neben den Vorträgen gab es auch eine Vielzahl an interessanten Diskussionen und Unterhaltungen & ich habe mich sehr gefreut Forschungsfreunde mal wieder zutreffen.

2020 wird der Kongress voraussichtlich in Berlin stattfinden. Man kann gespannt sein, wie sich die Unterschiede zur „Akademie für Soziologie“ bis dahin weiterentwickeln wird.