Wall-E; der Amerikaner in Reinkultur

Letzte Woche habe ich es zwischen den Examen noch kurz ins Kino, in Wall-E geschafft. Und ich muss sagen, der Film hat mich wirklich begeistert. Den kurz davor gesehen Kung-Fu Panda fand zwar auch sehr gut, aber man sieht den Unterschied zwischen Dreamworks und Pixar.

Nachdem ich letztens den Wall-E Trailer gesehen hatte, hatte sich mir die Idee von Wall-E noch nicht ganz erschlossen (ausser, dass der letzte die Erde aufraeumt). Hier muss ich sagen, dass Disney wirklich gute Arbeit geleistet hat und mit dem normalen Trailer nicht die ganze Geschichte verraet. Sehr gut!

Die Geschichte spiegel sehr gut die aktuelle Diskussion unserer Wegwerfkultur und das fehlende Recycling, vorallem in den USA, wieder. Nach gut 20-30 Minuten verlagert sich die Geschichte von der unbewohnten Erde ins Weltall, wohin die Menschen gefluechtet sind. Auf dem Raumschiff ist mittlerweile alles automatisiert und die Menschen machen noch weniger als vorher. Hierdurch ist es ihnen moeglich sich konstant auf das Konsumieren zu konzentrieren. Hierdurch ist die Menschheit ziemlich unbeweglich geworden ;-). Auf dem Raumschiff startet nun der eigentliche Handlungsstrang und wir erleben, wie die Roboter verhindern…

Die Umsetzung ist natuerlich wieder prima, sehr detailverliebt und innovativ (Einbau von Realfilm). Das Ende war etwas platt und wirft vielleicht einige logische Fragen auf. Mal schauen, was Wall-E 2 bringen wird (ansonsten werden auch eine Fragen im [C64]-Abspann erklaert).

Trailer:

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