Die kleinen Probleme im Ausland: Briefkästen

Man glaubt es ja nicht, aber es gibt wirklich manchmal so kleiner Probleme im Ausland… daran, dass man Briefmarken nicht einfach kaufen kann hatte ich mich schon in anderen Ländern gewöhnt: In Rumänien kommen jetzt noch die Briefkästen hinzu. 

Auf Schloss Peles hatte ich mich gewundert, warum dort Touristen einen Briefkasten per Selfie photographiert haben und warum die dortige Verkäuferin schon stolz gewesen ist, dass sie einen Briefkasten haben – und nicht verstanden hat, warum sie nun auch noch Briefmarken haben sollte.

Nach nur 7,2 Kilometer suche (und beim dritten Postamt) hatte auch ich nun endlich in Bukarest meinen Briefkasten gefunden: 

Man muss wissen, dass es Briefkästen in Rumänien nur an Postfilialen gibt. Und da auch nur dann frei zugänglich, wenn diese nicht ein Neubau sind oder in einem Gebäude integriert sind. Schauen wir mal, wann diese Karten in Deutschland ankommen…

Primăverii Palace (auch Ceausescu Manion; die Ceausescu Villa)

Irgendwie hat es diese Villa auf den ersten Platz auf Tripadvisor in Bukarest geschafft. Na ja – interessant ist die Villa schon (siehe Fotos unten) – der Palast des Parlements fand ich allerdings etwas beeindruckend und besser geführt/in die Zeit eingeordnet. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Aufarbeitung der Geschichte schon gewünscht: 

Wenn man die Villa betrachtet (diese wurde übrigens von dem Vorgänge von Nicolae Ceausescu in Auftrag gegeben und gebaut), kann man den Unmut der damaligen Bevölkerung vielleicht besser nachvollziehen. Wie in Graceland nur kleiner und in einem ansonsten völlig verarmten Land: 

Die Villa liegt übrigens direkt neben diesen beiden Häusern:

Ein Reservierung für eine Tour ist hier wirklich empfohlen und notwendig. Reservieren kann man über die Webseite – alles geht per E-Mail. Der Preis war bei gut 10€ für die englische Tour. Die rumänische Tour gibt es ab 8€. 

Der Preis war bei gut 10€ für die englische Tour. Die rumänische Tour gibt es ab 8€.