Re:Publica (20)10

Letzte Woche stand die Re:Publica10 in Berlin auf dem Programm. Mit Torben und Lars ging es also Mittwoch per Zug los nach Berlin. Lars hatte eine wunderbare Herberge in der Nähe des Friedrichstadtpalast gefunden, in welche wir zeitnah „einchecken“ konnten.

Interessant war, dass die gut 2.500 Teilnehmer so viele Endgeräte hatten, dass sich die vorhandenen Netze (W-Lan, Telekom, O2 etc.) kurzfristig dazu entschlossen haben einfach nicht zu arbeiten (oder anders, die Teilnehmerdichte mit Ihren Endgeräten dürfte, beim Blick durch die Ränge die versuchten ins Netz zu kommen etwas der 2.5fachen Internetnutzung meines Wohnortes entsprochen haben… na ja, wenn das mal kein Test für die Zukunft gewesen ist).

Das Programm, bzw. die „Speaker“ waren zumeist gut durchdacht, bzw. überlegt ausgewählt. Da haben die Veranstalter (die wussten, was sie taten) gute Arbeit geleistet (da ich diese noch gerne im Rahmen meiner Arbeit interviewen will, habe ich mich bisher noch nicht mit diesen beschäftigt; ja, klingt abwegig, sorgt über für ein distanzfreieres Herantreten an die selbigen, bzw. vereinfacht die aspektive Betrachtung für mich ;)… man verzeihe mir diesen Ich-Bezug):

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Von den Speakern sollte man an dieser Stelle Peter Glaser, Miriam Meckel und Felix Schwenzel erwähnen, die es z.T. schaffen wissenschaftlich das Thema Internet, bzw. die Auswirkungen für die Zukunft zu beschreiben und dieses z.T. sogar humoristisch gut aufgearbeitet (ist ein Arbeitstitel) darlegten:

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Zur Entspannung gab es zwischendurch gute Beiträge über Feminismus im Netz, welches in einer Diskussion zum aufkommenden Post-Feminismus endete und Vorträge über Katzencontent, wo ich mich noch gut mit Gilly über den Zerstreuungsmechanismus von Blogs unterhalten konnte.

Abends gab es noch schöne Livemusik:

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Oder einfach nur gute, tanzbare Musik vom DJ:

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Die Kaltscheune, als Location, hat sich hierfür wirklich wunderbar bewährt. Hierdurch war es möglich, in entspannter Runde einige, recht interessante und wirksame Interviews mit einigen Bloggern und Bloggerinnen zuführen (Tipp: http://blog.beetlebum.de), die mich in der Doktorarbeit noch etwas weiter vorangebracht haben (auch hier danke an Daniel für das Interessante Feedback, oder wie Hegel in Anlehnung zu Goethe sagte: Wer etwas Großes will, der muß sich,  zu beschränken wissen.).

Danke an dieser Stelle noch einmal an „JoJo“ für die gelungene Kurzzeichnung 😉 – wirklich schön und spontan, so wie Kunst (also im Sinne von Adorno) ruhig seien darf und seien muss um nicht zum Produkt zu werden (wobei es jetzt fast schon ein Produkt ist):

beetlebum

 

Ansonsten hat sich mein Kater gefreut mich wieder zusehen und ich konnte mich heute etwas, bei den nächsten 3 Büchern fürs Studium, entspannen:

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